Hop: het kruidenbuiltje van de Brouwer

Hopfen: das Würzmittel des BraumeistersHopfen – geschmacksentscheidend?

Ist es nicht faszinierend? Nur vier Zutaten reichen aus, um eine nahezu unvorstellbare Geschmacksfülle mit den feinsten Nuancen zu erreichen. Diese Zutaten sind Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe. Nach dem Reinheitsgebot eben. Am stärksten am Aroma beteiligt ist wahrscheinlich Hopfen, den man auch das Würzmittel des Braumeisters nennt.

Bei näherer Betrachtung ist Hopfen eine durchaus besondere Pflanze. Schon früh im Frühling wagt sie sich durch den sandigen Boden an die Oberfläche. Und hat der Keimling erst mal die ersten Sonnenstrahlen getankt, sind dem Wachstum bis Mitte September keine Grenzen mehr gesetzt. Dann beginnt die Ernte. 

Sensibelchen

Hopfen kann eine Höhe von sage und schreibe sechs Metern erreichen. Um die Pflanzen zu stützen, errichten Hopfenbauer sogenannte Hopfengärten aus langen Stangen und Draht.

Hopfenanbau, das bedeutet in der Regel harte Arbeit. Zudem ist Hopfen eine äußerst empfindliche Pflanze. Früher mussten die Bauern stark auf die chemische Keule setzen, was zur Folge hatte, dass ein Hopfenbauer froh sein konnte, wenn er überhaupt seinen 50. Geburtstag noch erlebte. Zum Glück haben sich die Zeiten geändert.

Gras

Hopfen gehört unmittelbar zur Familie der Hanfgewächse. Erkennbar ist dies bereits an der Form der Pflanze, doch auch der Geruch verrät die nahe Verwandtschaft. Sogar manche Biere riechen nach Gras.

Hopfen hat – genauso wie Marihuana – eine beruhigende Wirkung. Kein Wunder also, dass zur Beruhigung Hopfentees oder auch Hopfenkissen für eine angenehme Nachtruhe angeboten werden. Dass die Wirkung von Bier eine ganz ähnliche ist, liegt allerdings nicht am Hopfen. Denn die in Bier verwendete Menge ist viel zu gering, um eine solche Wirkung erzielen zu können.

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Keine männlichen Pflanzen

Geerntet werden die Hopfenzapfen. Diese kleinen Früchte in Kegelform beinhalten eine gelbe Substanz, das sogenannte Lupulin. Diese Substanz ist es, die für Bierbrauer wichtig ist.

Voraussetzung für ein gutes Ernteergebnis ist, dass die weibliche Pflanze nicht bestäubt wird. Denn nach einer Bestäubung entstehen Samen, was den Hopfen für Brauzwecke unbrauchbar macht. Deshalb werden männliche Hopfenpflanzen in Hopfenanbaugebieten sofort entfernt. 

Viehfutter

Nach der Hopfenernte kann der Brauprozess beginnen. Bier mit frischen Hopfenzapfen ist etwas Besonderes. Ein solches Bier sollte man so frisch wie möglich trinken, um den Geschmack Zug um Zug auskosten zu können.

Der größte Teil der Hopfenproduktion wird getrocknet und zu Ballen gepresst. Als solche werden sie gehandelt und zu sogenannten Hopfenpellets weiterverarbeitet. Ein bisschen erinnern diese Pellets an Viehfutter mit einem extrem ausgeprägten Aroma. Die Pellets werden so, wie sie sind, dem Braukessel zugeführt. 

Aroma- und Bitterhopfen

Zwischen den Hopfensorten gibt es riesige Unterschiede und jedes Jahr werden aus Dutzenden Hopfensorten neue Sorten gezüchtet.  - Hopfen ist hip und auch der Hopfenanbau entwickelt sich ständig weiter, um neue Aromen und bessere Resultate zu gewinnen.

Alle Sorten lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Aromahopfen und Bitterhopfen. Der Name verrät es bereits: Bitterhopfen kommt schon weit zu Beginn des Brauprozesses in den Kessel und sorgt für den bitteren Geschmack. Aromahopfen dagegen verleiht dem Bier ein feines Aroma (Duft). Damit möglichst viel davon erhalten bleibt und nicht verdunstet, wird dieser Hopfen relativ spät beim Brauen hinzugegeben.

India Pale Ale 

Wenn es eine bestimmte Biersorte gibt, die wegen ihrer ausgeprägten Hopfenaromen Berühmtheit erlangte, dann ist es das India Pale Ale. Diesem Bier wurde wesentlich mehr Hopfen zugeführt als beispielsweise einem Pilsener. Deshalb liegt beim IPA die Betonung auf Hopfenaromen. Diese können zwischen Zitrusnoten, wie Grapefruit, Limone und Zitrone, bis hin zu Tropenfrüchten, wie Passionsfrucht oder Mango, variieren. Auch Aromen von Nadelgehölz oder intensiven Kräutern kommen vor. Es gibt so viele unterschiedliche Aromen, und das alles wegen nur einer faszinierenden Pflanze, auch als Würzmittel des Braumeisters bekannt.

Hopfiges Bier

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