IPA

Im Spotlight: IPAErfahre mehr über einen der beliebtesten Bierstile!

Man könnte sagen, dass das India Pale Ale (IPA) zurzeit einer der beliebtesten Bierstile der Craft-Bierszene ist. Dieses stark gehopfte, bittere und erfrischende Bier mit den typischen Aromen von Zitrusfrüchten und tropischen Früchten wurde zuerst in England gebraut.

Zurück ins 17. Jahrhundert

Die Geschichte des India Pale Ales (IPA) geht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als England viele Kolonien in Übersee hatte. Speziell für die Biere, die für die in Indien stationierten Soldaten bestimmt waren, wurde das Brauwasser aus der Region Mittelenglands verwendet - hier enthält das Wasser mehr Kalzium und Sulfate, was das Bier deutlich trockener und bitterer macht. Um das Bier zu transportieren, war ein Schiff fast fünf Monate unterwegs - zu lange, um gewöhnliches Bier zu erhalten. Dem Bier wurde deshalb extra Hopfen zugegeben, denn Hopfen hat eine konservierende Wirkung. So war das Exportbier länger haltbar, durch den Hopfen aber bitterer. 

Erst Anfang der 1980er Jahre begannen amerikanische Craft-Brauer mit neuen Hopfen wie Cascade (Zitrusaroma) oder Simcoe (Zedernaroma) zu brauen, um den modernen Charakter eines IPAs zu erreichen. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen englischen und amerikanischen IPAs. Die englischen Biere tendieren eher zu erdigen, blumigen Aromen als Ausgleich zum Malz. Amerikanische IPAs legen den Fokus eindeutig auf den Hopfen, hauptsächlich Zitrus, Zeder und manchmal tropische oder harzige Aromen.

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Kalthopfung

Normalerweise wird Hopfen beim Bierbrauen gekocht. Bei der Kalthopfung wird nach dem Kochvorgang (zusätzlich) Hopfen hinzugefügt und so ein hopfenartiges Aroma erzeugt. Kalthopfung dauert bei obergärigem Bier sieben bis vierzehn Tage.

IPA-Variationen

Im Allgemeinen enthalten IPAs 5,5 - 7,5 % Alkohol und haben eine goldene bis kupferne Farbe. IPAs werden meistens gefiltert, manchmal haben sie aber auch eine leichte Trübung. Um das überwältigende Hopfenbouquet auszugleichen, enthalten IPAs leicht karamellisiertes helles Malz, das dem Bier eine brotartige Note von Keksen oder Toast verleiht. Ale-Hefe stärkt die fruchtigen Zitrusnoten.

Session IPA

Session IPAs, wie das Flower Power Session IPA von Schoppe Bräu, haben zwar einen niedrigen Alkoholgehalt, glänzen aber immer noch mit einem wunderbar vollen Geschmack. Es gibt „Sessions", die nur 2,5 % Alkohol enthalten und trotzdem eine Explosion von Geruch und Geschmack offenbaren.

Black IPA

Die charakteristische, dunkle Version des IPAs ist auch bekannt als Cascadian Dark Ale. Die schwarze Farbe ist auf die Verwendung von Röstmalz, aber mit dem typischen Aroma von IPA-Bieren, zurückzuführen. Ein Beispiel dafür ist das Lemke Black Rye Double IPA.

DIPA

Double IPA oder Imperial IPA, wie Mr. O von Buddelship, ist eine kräftige, hopfenreiche Variante mit hohem Gehalt an Malz und Hopfen. Als Ergebnis hat ein DIPA einen Alkoholgehalt von 8 - 12 % und eine Bitterkeit von über 60 IBU.

Bier und Essen

Was kombiniert man mit so einem bitteren Bier? Oft werden scharfe Gerichte als perfekte Kombination mit einem IPA angepriesen, aber ist das wirklich die beste Kombination? Am besten sind fettige und proteinreiche Gerichte wie Lachs, intensiver (blauer) Käse oder gebratenes Fleisch. Auch frittierte Snacks oder eine käsereiche Pizza passen gut zu einem IPA. Serviere ein IPA am besten in einem tulpenförmigen Pint-Glas bei einer Temperatur von 5-7 Grad. 

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