bier und fleisch

Bier & Fleisch: Auf Euch, Ihr Karnivoren!7 köstliche Kreationen

Ja, sicher: Für diese Pairing-Kombo bedarf es keine heißen Tipps einer Sommelière. Dass Fleisch und Bier gut zusammengehen, ist allseits bekannt. Wer aber über das 08/15 Pils zur Supermarktbratwurst hinaus gehen will, dem seien diese Kombinationen sehr ans Herz gelegt:

Ze Tschörmän

Wurst. Sprechen wir doch zunächst mal über Wurst, des Deutschen liebsten Fleischware. Wenig überraschend passen gerade zu geräucherten Würsten wie Wiener Würstchen (aka Frankfurter), aber auch Bratwürsten, klassische deutsche Lagerbiere (z.B. And Union UNFLT) sehr gut. Besonders das Helle hält mit seinem vollen und dezent süßlichen Körper so einer würzigen Wurst etwas entgegen. Und auch die Kombination von Weißwürsten mit Weißbier (z.B. Weihenstephaner Hefe Weissbier) will wohl selbst der wildeste Craft Revolutionär nicht in Frage stellen. Denn: Das passt. Wirklich! Und immer schon.

American Dream

Ebenso gibt es freilich jenseits des Atlantiks erprobte Dream-Teams: Ein Burger passt einfach prima zu einem strammeren American Pale Ale (z.B. Brewdog Dead Pony Club) oder einem schön hopfigen West Coast IPA (z.B. Crew Republic In Your Face). Sollte der Burger ein wenig spicy ausfallen, lohnt es sich, den Alkoholgehalt nach oben zu drehen. Ein Imperial IPA (z.B. Schoppe Bräu Hoy Shit Double IPA) kann mit einem Jalapeño gespickten Burger durchaus mithalten.

Dunkles und aus der Röhre

Braten, seien es Schweine-, Rinder- oder auch Wildbraten, wünschen sich stattliche Begleiter an ihrer Seite. Hier darf es gerne mal ein Starkbier sein. Oft ist ein Griff auf die „dark side“ außerdem durchaus angebracht: Dunkle Böcke (z.B. Ayinger Celebrator Doppelbock), American Strong Ale, belgische Biere wie das Dubbel (z.B. Westmalle Dubbel) oder vielleicht auch ein Imperial Porter runden mit ihren weichen Malzkörpern und ihrer Fülle den Fleischgenuss ziemlich gut ab.

Helles Fleisch, helle Biere

Nun ja, ganz so einfach freilich ist es nicht, aber als Orientierung taugt diese Faustregel dann doch: Um zu verhindern, dass Geflügel neben zu wuchtigen Bieren untergeht, sollte man hier zuallererst mal im Pale Ale Regal schauen, ob da nicht das perfekte Bier (z.B. BRLO Pale Ale) zum Essen wartet. Gerade die hier häufig eingesetzten Hopfensorten Citra und Cascade verleihen Bieren zitrusfruchtige Noten, die sich zu so manchem Hühnchen Gericht gut machen.

Am Grill

Unsere erste Bierempfehlung für einen Grillabend wäre unbedingt ein Pils (z.B. Lemke Bohemian Pilsner). Wie, das sei langweilig und ein No-Brainer? Ja, eben drum! Das erste, vielleicht auch die ersten drei Bier beim BBQ trinkt man ja bekanntlich, während die Kohle nicht so recht heiß werden will bzw. während man (Mann!) mit einer Hand die Steaks umdreht. Deshalb braucht es ein entspanntes, leichtes Bier, das einfach so „nebenbei“ getrunken werden kann, ohne dass man sich groß darauf konzentrieren muss. Ein Pale Ale darf es auch gerne sein.

Immer locker bleiben

Säuerliche und eher hoch karbonisierte Biere sind nicht nur per se sehr erfrischend, sie haben auch die fantastische Eigenschaft, Zungen und Gaumen frei zu sprudeln und uns damit ein bisschen zu beleben. Gerade Fettes, Bauchspeck, Lardo oder eine einfach-geile Schmalzstulle, passen wunderbar zu einer Gose oder einer Berliner Weisse (z.B. Welde Badisch Gose). Der Speck macht dann zwar genauso fett – fühlt sich aber nicht so an.

Holy Smokes

Manchmal bietet es sich an, bei Foodpairings dem Motto „gleich und gleich gesellt sich gern“ zu folgen. Vorsicht aber bei Rauchbieren: Je mehr die von sich aus schon nach Schinken schmecken, desto weniger eigenen sie sich in Kombination mit Geräuchertem. Lieber trinkt man zum geräucherten Schinken oder zum Speck mal ein Red Ale oder ein schönes, harz-honigartiges IPA (z.B. Kehrwieder Kreativbrauerei SHIPA Ariana).

Viel Spaß beim Ausprobieren!

- Nina Anika Klotz von Hopfenhelden.de

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